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Sam -
eine tierische emotionale Stütze

Was ist ein emotional unterstützendes Tier?

emotional support animal - ESA. Die Vorlage aus den USA

Emotional unterstützende Tiere sind Tiere, die aufgrund ihrer bloßen Anwesenheit bei Menschen mit Behinderung unmittelbar die Folgen der Behinderung lindern können. Die Geschichte begann wissenschaftlich bereits im 9. Jahrhundert mit der tiergestützten Arbeitstherapie und im 18. Jahrhundert mit der Therapie mit Kleintieren. Selbst Sigmund Freud nutzte Tiere bei der Therapie mit Kindern. Rechtlich begann unsere Geschichte im Jahr 1981, als eine mutige Frau in Georgia (USA) vor Gericht zog, um ihr Emotional Support Animal vor Behördenwillkür zu schützen. Heute sind emotional unterstützende Tiere in den USA weit verbreitet. Wir – Sam und sein humaner Papa Fabian – möchten das Konzept nach Deutschland holen und sind auf deine Hilfe angewiesen. Hier erfährst du unsere persönliche Geschichte, und auf den anderen Seiten erzähle ich, Sam, die Ursprünge und die Rechte in den USA sowie weltweit bis hin nach Deutschland. 

wie wir zusammen kamen

Hi everyone,

wir sind Sam und Fabian und wir sind ein spitzen Team.

Ein waschechter Italiener aus der Toskana und ein gebürtiger Allgäuer, der in Franken landete, die sich gesucht und gefunden haben.

Ich, Sam, wurde leider auf der Straße mit meinen Geschwistern gefunden, und zwar mutterseelenallein. Leider hat auch mein Papa seine Eltern sehr früh verloren, ein Schicksal, das wir also teilen.

Jedenfalls hat mich eine sehr liebe Tierschutzorganisation gefunden und an meinen Papa Fabian vermittelt. Gleich von Anfang an waren wir ein Herz und eine Seele. Heute sind wir seit 4 Jahren ein spitzen Team. Aber wir sind nicht nur zu zweit, es gibt noch Sina. Sie ist die Schwester von mir, eignet sich aber von ihrem Wesen nicht so sehr als ESA für Papa. Dafür ist Sina dann wiederum mein ESA geworden :-)

Doch was ist ESA überhaupt?

Emotional Support Animal
oder wer es auf deutsch lieber mag: emotional unterstützendes Tier.

Das ist ein Konzept aus den USA, das besagt, dass Tiere allein durch ihre bloße Anwesenheit psychische Probleme lindern können.

In den USA ist das Konzept bereits extrem weit verbreitet, und wir wollen, dass das auch in Deutschland so wird. Leider ist hier die Rechtslage genauso eindeutig wie in den USA, nur völlig unterschiedlich.

In den USA läuft das so ab:
Du holst dir ein Attest vom Facharzt, registrierst mich auf einer Website und zack bin ich ein ESA.

In Deutschland: Pustekuchen, hier existiere ich rein juristisch betrachtet gar nicht. Ich bin ein ganz normales Haustier im juristischen Sinn, ein Hobby fürs Finanzamt und für das Jobcenter bin ich ein Luxusgut.

Aber das bin ich ganz und gar nicht. UND das will ich auch nicht mehr sein!! Ich will ein ESA werden.

Nun suche ich hier nach Gleichgesinnten, Tierschützern, Tiertrainern, Katzenpsychologen, Wissenschaftlern, Ärzten ... Kurzum: jeden, der uns unterstützen möchte.

Und: jemandem, der Papa dabei hilft, diese Webseite zu gestalten. Im Ernst: Helft ihm!!!

Ich habe ein juristisch-wissenschaftlich-soziales Dossier, das ich euch auf Anfrage gerne gebe. Habt bitte Nachsicht, dass ich es euch leider noch nicht frei zur Verfügung stellen möchte, solange es juristisch nicht geprüft ist.

Wir freuen uns auf jeden, der uns unterstützen möchte. Egal wer etwas dazu beitragen kann, schreibt uns einfach an.

Fütterung der Raubtiere

Galerie

Hier seht ihr ein paar Schnappschüsse aus unserer kleinen WG

Hi - Ich bin Sam

**Ich bin Sam. Aber laut Pass heiße ich eigentlich Garfild. Das fand mein Papa aber doof – zum einen ist der echte Garfield komplett orange und ich habe einen schönen weißen Bauch, und zum anderen heißt jeder zweite orange Kater so.

Geboren worden bin ich, wie ihr oben schon lesen konntet, in der Toskana. Der Tierarzt hat mich auf April 2022 geschätzt.

Gefunden worden bin ich von Diana von der Hundehilfe Toskana. Das ist ein Tierschutzverein aus Würzburg, und die kümmern sich um Hunde, die von Jägern nicht mehr gebraucht werden. Ja, was soll ich sagen: Wenn einem Tierschützer mitten auf der Straße sieben kleine Babykatzen über den Weg laufen, kannst du halt nicht wegsehen, auch wenn deine Aufgabe eigentlich ist, die Jagdhunde einzusammeln. Jedenfalls hat die liebe Diana uns dann zu einer Freundin gebracht, die sich mit Katzen besser auskennt. Die hat uns alle erst einmal zum Tierarzt gebracht, und der hat mir erst einmal geholfen, jede Menge Gegrabbel loszuwerden. Diana hat Papa gesagt, ich sei so katastrophal verwurmt und verfloht gewesen, das war der Wahnsinn.

Jedenfalls hat der Tierarzt dann ein paar Tests mit mir und auch mit den anderen Katzen gemacht, und dem Katzengott sei Dank war keiner von uns schlimm krank. Jippi.

Das alles war natürlich, bevor ich meinen Papa kennengelernt habe. Der hat ungeduldig in einem für mich damals weit, weit entfernten Land gelebt. Als ich dann also endlich reisefähig war, ging es per Express endlich zu Papa.**

April 
2022

Hi - Ich bin Sina

**Hi, ich bin Sina und ich bin die Schwester von Sam. Also zumindest vermuten das alle. Ob das so ist, lässt sich natürlich nicht so genau feststellen.

Jedenfalls stamme ich auch aus der Toskana. Ich bin erst drei Monate nach Sam zu Papa gekommen, weil ich noch nicht reisefähig war und es im Transporter auch keinen Platz mehr für mich gab.

Leider bin ich nicht so ganz gesund, denn mein Papa vermutet, dass ich neurodivergent bin. Ja, ihr habt richtig gehört, ich habe möglicherweise Autismus oder so was.

Ich bin sehr schüchtern und ich habe eine Weile gebraucht, um mich an das neue Leben zu gewöhnen. Natürlich hat das kein Tierarzt oder so festgestellt, es ist lediglich eine Vermutung von Papa. Der ist übrigens sehr stolz auf meine Fortschritte. Und was für welche ich gemacht habe. Ich werde euch demnächst weiter darüber berichten.**

April 
2022

Hi - Ich bin Fabian

**Hi, ich bin Fabian und der "Papa" von den beiden Pelzträgern.
Rein rechtlich betrachtet bin ich der Besitzer, aber den Begriff finde ich nicht sehr passend. Ich besitze die beiden zwar juristisch betrachtet, aber ich sehe mich eher als Papa ohne Fell.
Der Begriff Besitzer klingt für mich sehr abwertig, da Tiere für mich keine Gegenstände sind. Sie sind „fühlende Wesen“, so sieht es zumindest das spanische Gesetz, und das finde ich wesentlich passender.

Ich bin, wie ihr oben schon lesen konntet, im Allgäu geboren, habe dort aber nicht sehr lange gelebt. Aufgewachsen bin ich im schwäbischen Teil von Bayern und bin 2019 aus beruflichen Gründen in Würzburg gelandet. Dort leben wir nun in unserer kleinen Chaos-WG.**

Dezember
1988

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